Das Brot des Jahres 2026: das Roggenbrot

Das Brot des Jahres 2026: das Roggenbrot

Das Brot des Jahres 2026: das Roggenbrot

Kategorie:NEWS

25. Februar 2026

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Das Roggenbrot rückt in diesem Jahr ins Rampenlicht. Anlässlich der Grünen Woche in Berlin wurde es erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. „Roggen ist das traditionelle Brotgetreide Deutschlands, das eine wichtige Rolle in der Ernährung spielt. Roggen ist trockenresistenter als Weizen und leistet somit einen Beitrag zur Resilienz der Landwirtschaft. Umso wichtiger ist es, das Roggenbrot stärker in den Fokus der Verbraucher zu rücken“, so ZV-Präsident Roland Ermer.

Bundesminister Alois Rainer probierte das Brot des Jahres als einer der Ersten und zeigte sich begeistert: „Leckeres Brot vom Bäcker an der Ecke – das ist für viele Menschen in Deutschland der Geschmack von Heimat. Das Roggenbrot steht in dieser Tradition. Ich setze mich für den Erhalt dieser Traditionen ein: Brot in all seinen Variationen gehört zu einer ausgewogenen Ernährung einfach dazu; Bäckereien sind gerade in ländlichen Regionen wichtige Versorger und Treffpunkte für die Gemeinschaft im Ort.“

Das Roggenbrot ist so vielfältig wie Deutschland selbst, es gibt das Westfälische Pumpernickel, das Hamburger Schwarzbrot, das Ammerländer Vollkornbrot und das Rheinische Schwarzbrot als regionale Klassiker. Roggenbrot muss nach den Leitsätzen mindestens aus 90 Prozent Roggenmehl bestehen, Rezepturen, die Formgebung und das Backverfahren sind den Bäckermeistern freigestellt. Alle Handwerksbäcker führen Roggenbrot im Sortiment, denn typisch für Roggenbrot ist die Zubereitung mit Sauerteig. Das erfordert Know-how, Erfahrung und Fingerspitzengefühl der Bäckermeister. Erst durch die Sauerteigführung werden die Enzyme reguliert und das Roggenmehl kann verbacken werden. Der Sauerteig ist zugleich vorteilhaft für Aroma, Frischhaltung und Bekömmlichkeit.

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